Kasseler Straße für zwei Nächte gesperrt

Wichtige Bauarbeiten am 10. und 11. Februar von 21 Uhr bis 6 Uhr

Im Zuge der Arbeiten zum viergleisigen Ausbau der S-Bahn-Strecke zwischen Bad Vilbel und Frankfurt kommt es am Wochenende des 10. und 11. Februar zu nächtlichen Sperrungen der Kasseler Straße. Am Samstag, den 10. Februar sowie am Sonntag, den 11. Februar wird die Straße zwischen 21:00 Uhr abends und 06:00 Uhr morgens für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet und ausgeschildert.

Die Deutsche Bahn muss für die Errichtung der Lärmschutzwand am „Viadukt“, also am Brückenbauwerk am Festspielkreisel einen sogenannten Torsionsbalken installieren. Aus diesem Grund wird die Kasseler Straße in dem genannten Zeitraum gesperrt. Wer zwischen 21:00 Uhr und 06:00 Uhr in den beiden Nächten hier entlangfahren wollte, kann dies über eine Umleitung tun. Diese führt über die L3008, die Friedberger Straße und die Parkstraße in Richtung Heilsberg. Wer in Richtung Massenheim fahren und den gesperrten Bereich umgehen möchte, tut dies idealerweise über die B3.

Der Bus der Linie 30 wird in den Stunden der Sperrung in Bad Vilbel lediglich bis zum Südbahnhofkreisel fahren, dort wenden und dann wieder zurück nach Frankfurt verkehren.

Die Polizei ist über die Planungen informiert. Auch die Feuerwehr hat Vorsorge für die Nächte getroffen und wird am Feuerwehrstützpunkt entsprechende Kameradinnen und Kameraden für die Nächte stationieren, sodass die Hilfsfrist im Alarmierungsfall eingehalten werden kann.

Bad Vilbel, 02.02.2024

Auf alten neuen Wegen zum Ziel

Wiederherstellung der Straße „Am Sportfeld“ schreitet voran – Neue Wegeführung am Südbahnhof

Die diversen Baumaßnahmen in Bad Vilbel ziehen stets auch Änderungen in der Verkehrsführung und in den Wegebeziehungen nach sich. So auch in der Straße „Am Sportfeld“, die aufgrund des Gleisausbaus der Bahn seit einiger Zeit eine Einbahnstraße ist. Auch am Südbahnhof gab es für die Gleisausbaumaßnahme neue Wege und zwar über eine provisorische Brücke über die Gleise. Nun stehen in beiden Fällen Änderungen an.

Die Straße „Am Sportfeld“ wird derzeit wiederhergestellt. Der erste Teil dieser Maßnahme ist so weit abgeschlossen, dass am Freitag, den 22. Dezember, die Verkehrsführung hier wieder geändert werden kann. Ab dann wird Begegnungsverkehr wieder möglich sein und die Straße „Riedweg“ ist von der Straße „Am Sportfeld“ wieder anfahrbar. Im neuen Jahr geht die Wiederherstellung der Straße dann weiter. Die Saalburgstraße wird dann nicht mehr von der Straße „Am Sportfeld“ anfahrbar sein. Wer in die Straße fahren möchte, kann dies von oben, also von der Ringstraße aus tun. Die Poller, die derzeit die Einfahrt dort verhindern, werden entsprechend entfernt.

Ebenfalls ändern, wird sich die Wegeführung rund um den Südbahnhof. Ab Januar wird der alte Übergangssteg am Südbahnhof entfernt und auch die Stahlrohrrampe wird abgebaut. Um von der einen auf die andere Seite zu kommen, wird eine Umleitung für Fußgänger eingerichtet, die über die Wiesengasse verläuft.

„Diese beiden Änderungen in der Wegeführung zeigen sehr gut, dass das große Projekt des Gleisausbaus bis zum Bahnhof Bad Vilbel in den letzten Zügen steckt. Beide Maßnahmen sind im Grunde miteinander verknüpft, denn es sind Zuarbeiten für das Ende des Gleisausbaus. Je weiter der Fortschritt dieser Maßnahmen ist, desto näher sind wir an der Eröffnung der neuen Gleise und damit bei der neuen Unterführung unter dem Südbahnhof und bei der Rückkehr zum ursprünglichen Zustand der Straße Am Sportfeld“, so Bürgermeister Sebastian Wysocki zu den beiden Maßnahmen.

Bad Vilbel, 20.12.2023

Wysocki: „Erfolg auf breiter Linie“

Stadt äußert sich zum Ergebnis des Erörterungstermins für die zweite Baustufe der S6 von Bad Vilbel bis Friedberg

Am vergangenen Montag hat im Dortelweiler Kultur- und Sportforum der Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren der zweiten Baustufe der S6 von Bad Vilbel-Friedberg stattgefunden. Dabei wurde die 26-seitige Stellungnahme der Stadt Bad Vilbel beraten. Die DB Netz AG als Vorhabenträgerin der Baumaßnahme hat zahlreiche Anregungen der Stadtverwaltung berücksichtigt. „Wir können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein und die Erörterung als Erfolg auf breiter Linie für die Anliegen unserer Stadt bezeichnen“, freut sich Bürgermeister Sebastian Wysocki.

Als wichtigstes Ergebnis sei festzuhalten, dass die DB Netz AG von ihrer Planung abgerückt ist, die Rampenanlage auf der Westseite des Bahnhof Dortelweil durch einen Aufzug zu ersetzen. „Diese wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr bleibt auch zukünftig erhalten. Wir konnten in Verhandlungen mit der Vorhabenträgerin erreichen, dass wir zukünftig eine Rampe, einen Aufzug für die Barrierefreiheit und eine Treppenanlage auf der Westseite haben werden. Das Ganze auch ohne finanzielle Beteiligung durch die Stadt“, so der Bürgermeister. Parallel dazu werde auch der Straßenbereich Weitzesweg/Kreisstraße umgeplant, um den Anschluss an das städtische Wegenetz zu gewährleisten. Erfreulich sei auch, dass auf dem Brückenneubau Friedberger Straße der gemeinsame Geh- und Radweg mittels einer Leitplanke von Autoverkehr getrennt werde. Ebenfalls wird die DB Netz AG die bahnparallele Baustraße auf der Westseite zwischen Dortelweil und Karben in einer Breite von vier Metern und in Asphalt herstellen, so dass die Tresse für eine spätere Nutzung als Radschnellweg zur Verfügung steht. Auch wird die Baustellenerschließung nicht mehr über den viel durch Radfahrer genutzten Karbener Weg, sondern über auszubauende Feldwege sichergestellt. „Das ist für die Sicherheit des Radverkehrs ein wichtiger Punkt unseres Forderungskatalogs gewesen“, berichtet Wysocki.

„Für den Lärm- und Erschütterungsschutz ist es positiv, dass die Vorhabenträgerin in der Ortslage Dortelweil durchgängig besohlte Schwellen einbauen wird“, zeigt sich Wysocki zufrieden. Nicht durchsetzen konnte man sich mit der Forderung, die Lärmschutzwände zu begrünen oder zu verhindern, dass der so genannte Schienenbonus für das Projekt Anwendung findet.

Ortsvorsteher Herbert Anders, der bei dem Termin ebenfalls anwesend war, freute sich, dass durch zusätzliche Stützwände nördlich und südlicher der Königsberger Straße der dauerhafte Eingriff in die vorhandenen Kleingärten minimiert werden konnte. „Diese Forderung aus dem Ortsbeitrat hat die DB Netz AG weitestgehend übernommen. Ich bin froh, dass im Vorfeld des Termins die Stadt ein gutes Verhandlungsergebnis erzielt hat“, so Anders. Was ihn besonders freut sei die Tatsache, dass wenn es zur Erneuerung der Eisenbahnbrücke über die Theodor‐Heuss‐Straße mit Vollsperrung kommt, als zusätzliche bahnquerende Verkehrsführung ein temporärer Behelfsbahnübergang für den Straßen‐ und Fußgängerverkehr an der Kreisstraße (ehemaligen Bahnübergang am Haltepunkt Dortelweil) für die Zeit der erforderlichen Sperrung der Durchfahrten durch die Theodor‐Heuss‐Straße und der Königsberger Straße unter Streckenvollsperrung hergestellt wird. „Diesen Lösungsvorschlag für eine schwierige Problemlage begrüße ich außerordentlich. So können die Alt-Dortelweiler ohne große Einschränkungen diese Sperrung überwinden“, so Anders weiter. Enttäuscht zeigte er sich, dass es keine Videoüberwachung am Bahnhof geben wird: „Es ist sehr schade, dass die Bahn dieses Ansinnen rundherum ablehnt. Gerade für die Nutzerinnen und Nutzer der S-Bahn, die künftig zwischen riesigen Lärmschutzwänden auf die Bahn warten, hätte eine Videoschutzsanlage mehr Sicherheit bedeutet.“

Ab Ende 2026 soll es nach Auskunft der DB Netz AG mit den Bauarbeiten losgehen.

Bad Vilbel, 01.12.2023

Bahnbauarbeiten: Vollsperrung der Straße Am Sportfeld

Die Baumaßnahmen der Deutschen Bahn schreiten weiter voran. Im nächsten Abschnitt wird die Straße „Am Sportfeld“ wiederhergestellt. Aufgrund der Asphaltarbeiten ist es erforderlich die Straße Am Sportfeld, den Riedweg sowie die Huizener Straße und die Saalburgstraße ab Montag, den 09.10.2023 bis voraussichtlich Ende Februar 2023 abschnittsweise für den Fahrzeugverkehr voll zu sperren.

Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Zunächst wird ab 09.10.2023 der Bereich von der Einmündung Huizener Straße bis zur Einfahrt der Feuerwehr gesperrt. Die Anwohnerinnen und Anwohner des Riedweges müssen dann die provisorisch hergestellte Fläche am Ende des Riedweges auf die Ringstraße nutzen; werden aber auch nochmals von der bauausführenden Firma entsprechend informiert.

Nach Fertigstellung dieses Abschnittes rückt das Baufeld weiter vor Richtung Kreisverkehr.

Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung wurde angeordnet. Der Fußgängerverkehr bleibt von der Sperrung unberührt.

Bad Vilbel, 02.10.2023

48 Stunden nicht über die Kasseler Straße fahren

Vom 11. bis zum 13. April muss die Kasseler Straße gesperrt werden

Der Gleisausbau der Deutschen Bahn geht immer weiter und befindet sich nach und nach auf der Zielgeraden. Aus diesem Grunde muss die Kasseler Straße ab Dienstag, den 11. April, ab 22 Uhr, bis Donnerstag, den 13. April, um 22 Uhr, gesperrt werden. Der Verkehr wird dann umgeleitet. Wer aus der Region kommt, sollte Bad Vilbel dann möglichst weiträumig umfahren.

„Wir freuen uns, dass der Gleisausbau so gut vorankommt und wichtige Maßnahmen getroffen werden, damit die S-Bahn ab Ende des Jahres auf eigenen Gleisen unterwegs sein kann. Daher ist es jedoch unabdingbar, dass wir die Kasseler Straße für 48 Stunden sperren müssen. In diesem Zeitraum wird der zweite Teil der neuen Eisenbahnbrücke über die Nidda mit zwei Kränen eingehoben. Der Zeitpunkt liegt in den Osterferien, sodass wir davon ausgehen, dass die Einschränkungen möglichst gering zu halten sind“, erklärt hierzu Bürgermeister Sebastian Wysocki.

Für den Kraftfahrzeugverkehr wird eine großräumige Umleitung eingerichtet. So werden Autofahrer, die aus der Region kommen, bereits deutlich vor Bad Vilbel umgeleitet. Aus Richtung Frankfurt kommend, wird man über die B521 über Bergen, Niederdorfelden und Gronau nach Bad Vilbel geleitet. Wer über Bad Vilbel nach Frankfurt möchte, wird ebenfalls entsprechend über die B521 geleitet. „Es empfiehlt sich in diesen 48 Stunden die ausgewiesenen Umleitungen zu nehmen oder sich über andere Strecken fortzubewegen. Da wir am 11. April ab 22 Uhr sperren, betrifft die Sperrung auch nur zu einem kleineren Teil Hauptverkehrszeiten, was zusätzlich zu den Osterferien die Einschränkungen so gering wie möglich halten sollte“, führt der Leiter der Straßenverkehrsbehörde, Timo Jehner, weiter aus.

Wer bereits in Bad Vilbel ist, kann in dieser Zeit aus Richtung des Heilsbergs kommend auch über die Frankfurter Straße umfahren, als Umleitung wird die Strecke jedoch nicht ausgewiesen.

Bad Vilbel, 28.03.2023

 

Abriss der Vilbeler Eisenbahnbrücke von 1850 - was kommt danach?

Öffentliche Führung am Mittwoch, 06.07.2022/18:00 Uhr, Treffpunkt Wiesengasse (über Frankfurter Straße) an der Sperrung zur Brücke.

Am 11. März 1850 wurde in (Bad) Vilbel eine Eisenbahnbrücke eingeweiht, die damit als eine der ältesten Bahn-Brücken in Deutschland gilt. Womöglich sogar die zweit- oder drittälteste. Denn erst 15 Jahre zuvor, 1835, war die erste deutsche Bahnstrecke von Nürnberg nach Fürth in Betrieb genommen worden.

Von 1845–1850 zeitgemäß massiv aus rotem Sandstein gemauert, war die Brücke eine wichtige, zunächst noch eingleisige Verbindungsstelle der damaligen Main-Weser-Bahn. Die Linie verband damit erstmals Frankfurt, Vilbel und Friedberg auf einer gemeinsamen Bahnstrecke.

In beiden Weltkriegen blieb die Brücke weitgehend unzerstört. Im Lauf der Zeit musste sie allerdings mehrfach an die wachsenden statischen Anforderungen des expandierenden Bahnverkehrs angepasst werden. So bekam sie beispielsweise Anfang der 1980er Jahre eine Verstärkung mit Stahlbeton (Information aus einem Artikel der Wetterauer Zeitung vom August 2020).

Den statischen Voraussetzungen des aktuellen Gleisausbaus ist die mittlerweile 172-jährige Eisenbahnbrücke trotz aller vergangenen Ertüchtigungsmaßnahmen offenbar nicht mehr gewachsen. Deshalb soll sie unter der Regie der Deutschen Bahn vom 11.07.–15.07. 2022 abgerissen werden.

Der Geschichtsverein Bad Vilbel und das Baustellenmarketing Bad Vilbel laden aus diesem herausragenden Anlass zu einer besonderen Führung ein:

Stadtführer Dr. Michael Bender erläutert im ersten Teil der Entstehung und wichtige historische Wegmarken der Brücke.

Im zweiten Teil der Führung erläutern Wolf-Dieter Tigges, Leiter Technik der S-Bahn FFM-Friedberg und Martin Weghofer, Referent Kommunikation der Bahn das Baugeschehen rund um den Abriss der Brücke und den Nachfolgebau.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Treffpunkt ist die Wiesengasse an der Sperrung zur Brücke (gut über die Frankfurter Straße zu erreichen).
Je nach Voraussetzungen vor Ort ist sicher auch das eine oder andere Erinnerungsfoto an dieses Bauwerk des alten Vilbel möglich.
Geeignete Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen.

Das Foto zeigt die Brücke ca. im Jahr 1940. Die heute parallel laufende Kasseler Str. gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht - hinter der Brücke erkennt man nur einen Holzsteg für Fußgänger.

Die Konstruktion der Brücke kann man gut auf der Zeichnung von Fritz Bamberger erkennen, die die Brücke freistehend in ihren ersten Jahren zeigt (1853, Original der Bleistiftzeichnung im Historischen Museum Frankfurt)

Bad Vilbel, 24.06.2022

Auf zwei Rädern anstatt auf Schienen

Fahrräder als Schienenersatzverkehr während Gleisbauarbeiten im Sommer

Seit Montag, den 13. Juni, ist nur noch ein Gleis auf der S6-Strecke befahrbar. Ab den Sommerferien wird die Strecke zwischen Bad Vilbel und Frankfurt West komplett gesperrt. Ab sofort gibt es daher ein alternatives Angebot im Schienenersatzverkehr. Gemeinsam mit der Firma nextbike bietet der RMV Pendlerinnen und Pendlern ein „Bike-Sharing“ Angebot. In Bad Vilbel gibt es schon jetzt einen Standort für die Räder, nämlich am Bahnhof. Im Laufe der kommenden Tage wird eine weitere Station am Südbahnhof eingerichtet.

„Die Sperrung der S-Bahn-Strecke wird spätestens in den Sommerferien dazu führen, dass sich viele Bad Vilbelerinnen und Bad Vilbeler Alternativen für ihre täglichen Wege suchen müssen. Es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten und nun gibt es eine weitere Alternative im Schienenersatzverkehr, die eine weitere Mobilitätsform bedient. Wir freuen uns sehr, dass der RMV und die Firma nextbike ihre Leihfahrräder auch in Bad Vilbel aufstellen werden“, erklärt hierzu Bürgermeister Sebastian Wysocki.

Die Räder können von Interessierten für Alltagswege, als Schienenersatzverkehr oder sogar für kleinere Ausflugstouren entlang der Nidda genutzt werden. „Mit der Ausleihe erhalten Nutzerinnen und Nutzer in der Zeit des Schienenersatzverkehrs 180 Freiminuten. Das reicht auf jeden Fall, um an den Arbeitsplatz zu kommen oder sogar, um die eine oder andere Radtour zu machen. In Bad Vilbel können die Räder am Bahnhof und am Südbahnhof ausgeliehen und zurückgegeben werden. In Frankfurt gibt es zudem mehrere sogenannte virtuelle Standorte, an denen die Räder abgestellt werden können“, führt Wysocki weiter aus.

Die Zeit dieses „Bike-Sharing“ Angebots läuft zunächst einmal bis zum Ende der Streckensperrung, das voraussichtlich Anfang September sein wird. In Bad Vilbel möchte man dann alle Erfahrungen sowie die Nutzungsfrequenz aus dem Angebot auswerten und behält sich weitere Schritte vor. „Alle Kooperationspartner werden anhand der Auswertungen von Nachfrage und Nutzungsfrequenz im Nachgang ihre Schlüsse ziehen. Das Angebot wird nun rund drei Monate in Bad Vilbel zur Verfügung stehen und wir hoffen, dass diese Alternative im Schienenersatzverkehr von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt wird“, so Wysocki abschließend.

Das Ausleihen und die Rückgabe erfolgen über eine App. Hier sind auch alle Ausleih- und Rückgabestandorte ersichtlich. Alle Informationen rund um die Registrierung, den Ausleihvorgang und die Rückgabe sind auf der nextbike-Webseite nachzulesen: https://www.nextbike.de/de/information/.

Bürgermeister Sebastian Wysocki freut sich über die Alternative im Schienenersatzverkehr.

Bad Vilbel, 23.06.2022

Deutsche Bahn informiert zum Gleisausbau der S6 Strecke

Digitale Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 10. März, ab 17 Uhr

Die Maßnahme ist unübersehbar und gehört zu den wichtigen Infrastrukturmaßnahmen in der gesamten Region: Der viergleisige Ausbau auf der S6 Strecke. Um über den Fortgang der Maßnahme zu berichten, lädt die DB Netz AG der Deutschen Bahn zu einer digitalen Informationsveranstaltung ein.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen

am Donnerstag, den 10. März,

ab 17:00 Uhr (Ende: 18:30 Uhr)

der Veranstaltung beizuwohnen.

Der Zugangslink wird wenige Tage vor der Veranstaltung auf der Projektwebseite www.s6-frankfurt-friedberg.de veröffentlicht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen, Anregungen und Hinweise können während der Veranstaltung direkt über die Chatfunktion eingebracht werden.

„Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Bahn diese Informationsveranstaltung anbietet und laden alle Bad Vilbelerinnen und Bad Vilbeler herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Der Gleisausbau und die damit verbundenen eigenen Gleise für die S6 sind eine sehr wichtige Infrastrukturmaßnahme für die Region. In Bad Vilbel profitieren wir enorm davon, da diese Maßnahme den S-Bahn Verkehr noch verlässlicher macht und uns weitere Möglichkeiten im Regionalverkehr geben wird. Auf die Ausführungen der Bahn sind wir daher alle gespannt“, erklärt hierzu Erster Stadtrat Sebastian Wysocki.

Bad Vilbel, 28.02.2022

Eigene Gleise für die S6 – 1. Baustufe (Frankfurt West–Bad Vilbel)

Angebot der Deutschen Bahn zum viergleisigen Ausbau (=> Zur Projektseite der Deutschen Bahn)

Bei großen Bau- und Infrastrukturprojekten ist es oftmals so, dass zu Beginn der Projekte eine oder gegebenenfalls auch einmal mehrere Informationsveranstaltungen stattfinden. Dann nimmt das Projekt seinen Lauf und es gibt mehr oder weniger regelmäßige Veröffentlichungen hierzu. Für eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der gesamten Region, nämlich des viergleisigen Ausbaus der S6, hat die Deutsche Bahn nun eine eigene Homepage erstellt. Informationen gibt es hier nicht nur regelmäßig, man kann sie vielmehr auch überall und jederzeit aufrufen.

Wer ist beteiligt? Wo beginnt der Ausbau? Was muss bis zum Baubeginn noch erledigt werden? Wie sieht es mit dem Lärmschutz aus? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang mit dem viergleisigen Ausbau der S6 zwischen Frankfurt und Friedberg. Antworten darauf und jede Menge weitere hilfreiche Informationen erhalten Sie auf der Projekthomepage der Deutschen Bahn. Neben zahlreichen detaillierten Informationen bietet die Deutsche Bahn den Seitenbesuchern auch Planskizzen, interaktive Karten sowie Bilder und Videos an. Auch alle bislang erschienenen Presseberichte sind hier zu finden. Wer ab sofort immer aktuell informiert sein möchte, dem sei die Projekthomepage empfohlen.

Info DB Netze (Eigene Gleise für die S6, Baumaßnahmen der 1. Baustufe (Frankfurt West–Bad Vilbel)

 

Bürgerspaziergang zur Gleiserweiterung muss entfallen

Coronabedingte Absage

Aufgrund einer innerbetrieblichen Vorgabe seitens der Deutschen Bahn muss der für Mittwoch, den 24. November, geplante Bürgerspaziergang zu Orten der Baustelle zur Erweiterung der Gleise auf der S6-Linie entfallen. Ein Ersatztermin wird angestrebt und rechtzeitig bekanntgegeben, sobald dieser feststeht.

Beim geplanten Bürgerspaziergang sollten Informationen und Hintergrundwissen zur Gleiserweiterung bekanntgegeben werden. Dabei wollte man mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern an neuralgische Punkte der Baustelle gehen, um vor Ort auf die Begebenheiten hinzuweisen. Dies kann nun coronabedingt nicht am 24. November stattfinden. Sofern sich das Infektionsgeschehen verbessert und solche Termine betrieblich wieder möglich sind, soll ein Ersatztermin stattfinden.

„Aufgrund der aktuellen Lage haben wir natürlich Verständnis für diese Entscheidung und tragen sie daher auch mit. Die Deutsche Bahn hat uns jedoch direkt mitgeteilt, dass sie nach wie vor daran interessiert ist, das Konzept eines Bürgerspaziergangs umzusetzen und dann gemeinsam mit uns anzubieten, wenn es für die Vertreterinnen und Vertreter der Bahn wieder möglich ist. Daran halten wir fest und werden rechtzeitig über einen möglichen neuen Termin informieren“, erklärt hierzu Erster Stadtrat Sebastian Wysocki.

Bad Vilbel, 22.11.2021

 

Bürgerspaziergang am 24.11.2021 zur Baumaßnahme der S-Bahn Gleise

Deutsche Bahn und Stadt Bad Vilbel laden zum Rundgang ein

Die Erweiterung der Gleise auf der Strecke der S6 ist nicht nur eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen für die gesamte Region, sie ist auch eine prägende Baustelle im Stadtgebiet Bad Vilbels. Um einen tieferen Einblick in die Maßnahme zu erhalten, Informationen zum aktuellen Stand zu bekommen und sich vor Ort einen Überblick zu verschaffen, laden die Deutsche Bahn und die Stadt Bad Vilbel zu einem Bürgerspaziergang entlang der neuralgischen Punkte ein.

Der Bürgerspaziergang findet statt

am Mittwoch, den 24. November

ab 16 Uhr

Treffpunkt Südbahnhof.

Für die Deutsche Bahn werden Projektleiter Wolf-Dieter Tigges, Antonio Cufaro, Dominike Sousa und Martin Weghofer teilnehmen. Ebenfalls wird Christian Kanther, Projektleiter von Hochtief, anwesend sein. Die Stadt wird vertreten von Erstem Stadtrat Sebastian Wysocki und dem Fachdienstleiter Infrastruktur Kanal und Straße, Matthias Bremer.

 

Der Bürgerspaziergang wird folgende Stationen beinhalten:

16.00 Uhr – Begrüßung durch EStR Wysocki, Vorstellung der Personen und des Ablaufs.

16.05 Uhr – Station 1: Neue Überführung Südbahnhof

16.30 Uhr – Station 2: Freibad: Erläuterungen zu Abriss und Neubau Brücke

17.00 Uhr – Station 3: Viadukt auf Höhe Sporthalle: Erläuterungen zu Stützwänden und Lärmschutz Teil 1

17.15 Uhr – Station 4: Kasseler Straße auf Höhe Niddastraße: Erläuterungen zu Stützwänden und Lärmschutz Teil 2

17.30 Uhr – Ende des Rundgangs

 

Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, an diesem Rundgang teilzunehmen und sich vor Ort mit Rückfragen einzubringen.

 

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern und die Anwesenden zu schützen herrscht während des Stadtspaziergangs eine Maskenpflicht. Eine Anmeldung, eine Kontaktdatenerfassung sowie ein Negativnachweis sind nicht erforderlich, jeder darf an der Veranstaltung teilnehmen. Personen, die nicht genesen oder geimpft sind, wird ein Test dringend empfohlen.

Bad Vilbel, 12.11.2021

 

Rückbaumaßnahmen am Viadukt

Verkehrsführung teils verändert – Besondere Vorsicht geboten

Im Sommer dieses Jahres wurden am Brückenbauwerk zwischen der Homburger und der Kasseler Straße, am sogenannte Viadukt, Baumaßnahmen zur Erweiterung des Bauwerks für den viergleisigen Ausbau der Bahngleise getätigt. Dies war mit verschiedenen Änderungen der Verkehrsführung verbunden. Nun finden hier Rückbauarbeiten statt. Dies hat ebenfalls teilweise Änderungen der Verkehrsführung zur Folge, die es zu beachten gilt.

Ab dem 14. Oktober beginnen die Arbeiten, die dann jedoch noch keine Folgen für die Verkehrsführung haben werden. Ab dem 21. Oktober jedoch wird die Verkehrsführung für Autofahrer in beide Richtungen komplett auf die südliche Durchfahrt verschoben, Fußgänger können die nördliche Durchfahrt nutzen. Bis Ende Oktober soll der Rückbau am Viadukt abgeschlossen sein.

„Wie immer gilt bei solchen Baumaßnahmen, die eine geänderte Verkehrsführung mit sich bringen, besondere Vorsicht. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer hier an den Paragraphen eins der Straßenverkehrsordnung zu denken, der zu gegenseitiger Achtung im Straßenverkehr auffordert. Grundsätzlich sind alle Verkehrsführungen jedoch durch vorige Umstellungen bekannt und auch nur von kurzer Dauer“, erklärt hierzu der Leiter der Straßenverkehrsbehörde, Timo Jehner.

Bad Vilbel, 07.10.2020

Vom 14. bis zum 20. Oktober gilt die normale Verkehrsführung am Viadukt. (Karte: Baustellenmarketing/Friedemann Kuhl)
 

Zwischen dem 21. und dem 29. Oktober müssen Autofahrer die südliche Durchfahrt für beide Richtungen nutzen. (Karte: Baustellenmarketing/Friedemann Kuhl)
 

 

 

Gleisausbau geht Stück für Stück voran

Erweiterung des Viadukts betoniert

Es ist sehr offensichtlich, dass die Arbeiten zum viergleisigen Ausbau entlang der Strecke der S6 immer weiter fortschreitet. Insbesondere am sogenannten Viadukt, dem Brückenbauwerk zwischen zwei der drei Kreiseln auf der Homburger und Kasseler Straße ist die Ausbaumaßnahe sehr gut zu erkennen. Nun wurde die Erweiterung des Viadukts betoniert und somit ein wichtiger Zwischenschritt zur Installierung der neuen Gleise fertiggestellt.

Die Firma Hochtief, die für die Deutsche Bahn die Arbeiten zum Gleisausbau betreibt, hat jüngst die Fertigstellung der Betonage des Brückenbauwerks, das im Volksmund besser als das Viadukt bekannt ist, vollzogen. Wie der Bauleiter der Firma, Mike Schmiedel, mitteilen konnte, geschah die Maßnahme ohne Beeinträchtigungen des öffentlichen Verkehrs. „Wir freuen uns sehr, dass dieser wichtige Bauabschnitt der Gleiserweiterung so gut vorankommt. An dieser Stelle zeigt sich wohl am Deutlichsten, dass diese Infrastrukturmaßnahme Stück für Stück fortschreitet. Es ist bei solchen Maßnahmen dann natürlich auch sehr schön, wenn der öffentliche Verkehr nicht beeinträchtigt wird und somit für alle Beteiligten ein stückweit weniger Aufregung herrscht“, bedankt sich Erster Stadtrat Sebastian Wysocki stellvertretend für die Stadt Bad Vilbel bei der ausführenden Baufirma.

Auch für die DB Netz AG, die den Gleisausbau verantwortet, ist diese Zwischenetappe auf dem Weg zum viergleisigen Ausbau der Strecke ein guter Punkt, um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. „Die Arbeiten im Bereich Bad Vilbel kommen gut voran. Vor allem die Zusammenarbeit mit der Stadt und der ausführenden Firma gestaltet sich sehr gut, sodass wir optimistisch sind, auch die nächsten Teilabschnitte entsprechend gut voranbringen zu können“, so Uwe Schmidt, Projektleiter der DB Netz AG für den Ausbau zwischen Frankfurt West und Friedberg.


Die Erweiterung des Viadukts nimmt Formen an. Die Betonage dient als Grundlage für die Verlegung der Gleise.

Bad Vilbel, 03.09.2020

 

Am Viadukt geht es weiter voran

Bauarbeiten zum Gleisausbau erfordern Verkehrsumlegungen

Die Bauarbeiten am Brückenwerk 52, in Bad Vilbel besser bekannt als „Viadukt“, zur Erweiterung der Gleise gehen weiter voran. In den kommenden Wochen werden hier Vorkehrungen zur Erweiterung des Brückenbauwerks getätigt. Diese erfordern Verkehrsumlegungen in verschiedenen Abschnitten. Los geht es nach Pfingsten, am Dienstag, dem 2. Juni. Im folgenden Text werden die einzelnen Abschnitte erläutert und die Verkehrsumlegungen dargestellt.

Abschnitt 1:
Aufgrund des Aufbaus eines Traggerüsts an der nördlichen Außenseite des Brückenbauwerks muss die nördliche Durchfahrt (die jetzige Abbiegespur von Kasseler auf Homburger Straße) für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Kraftfahrzeugverkehr wird dann beidseitig durch die südliche Durchfahrt geführt. Dies war bereits zu Beginn der Baumaßnahme am Viadukt der Fall. Die Fußgänger können die, für den Kraftfahrzeug gesperrte, nördliche Durchfahrt nutzen. Dieser Abschnitt und die entsprechende Verkehrsumlegung werden zwischen dem 2. Juni und dem 14. Juni vollzogen.

Abschnitt 2:
Der Mittelpfeiler des Viadukts wird ebenfalls mit einem Traggerüst versehen. In diesem Abschnitt können beide Durchfahrten für den Kraftfahrzeugverkehr genutzt werden. Die Fußgänger können dann innerhalb der nördlichen Durchfahrt auf dem angelegten Gehweg von der Kasseler zur Homburger Straße und umgekehrt laufen. Dieser Abschnitt mit der entsprechenden Verkehrsumlegung findet vom 15. Juni bis zum 4. Juli statt.

Abschnitt 3:
An der Außenwand der südlichen Durchfahrt wird ein Traggerüst angebracht. Dies erfordert, dass die südliche Durchfahrt für Kraftfahrzeuge etwas in Richtung des Mittelpfeilers rückt. Es sind auch in diesem Abschnitt aber beide Durchfahrten für den Kraftfahrzeugverkehr frei. Fußgänger können wie bei Abschnitt 2 die nördliche Durchfahrt nutzen. Dieser Abschnitt wird mit entsprechender Verkehrsführung vom 5. Juli bis zum 17. Juli andauern.

Abschnitt 4:
Dieser Abschnitt bedeutet den größten Einschnitt im Verkehr an dieser Stelle. Aufgrund der Anlieferung entsprechender Träger und des Einbaus dieser Träger, die die Basis zur Erweiterung des Brückenbauwerks darstellen, muss hier die Unterführung für den Verkehr komplett gesperrt werden. Sowohl Kraftfahrzeuge als auch Fußgänger sind angehalten das Viadukt großräumig zu umfahren/umgehen. Die Vollsperrung beginnt 18. Juli um 0 Uhr und endet am 21. Juli um 18 Uhr. 

Durch ein mit allen Beteiligten abgestimmtes Konzept ist der Brandschutz jederzeit sichergestellt.

Bad Vilbel, 26.05.2020
 

Im Februar 2020 wurde in Bad Vilbel mit den Arbeiten zur Herstellung der beiden geplanten Stützwände zwischen der Eisenbahnüberführung Homburger Straße und Niddabrücke begonnen:

 

 

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