Eigene Gleise für die S6 – 1. Baustufe (Frankfurt West–Bad Vilbel)

Angebot der Deutschen Bahn zum viergleisigen Ausbau (=> Zur Projektseite der Deutschen Bahn)

Bei großen Bau- und Infrastrukturprojekten ist es oftmals so, dass zu Beginn der Projekte eine oder gegebenenfalls auch einmal mehrere Informationsveranstaltungen stattfinden. Dann nimmt das Projekt seinen Lauf und es gibt mehr oder weniger regelmäßige Veröffentlichungen hierzu. Für eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der gesamten Region, nämlich des viergleisigen Ausbaus der S6, hat die Deutsche Bahn nun eine eigene Homepage erstellt. Informationen gibt es hier nicht nur regelmäßig, man kann sie vielmehr auch überall und jederzeit aufrufen.

Wer ist beteiligt? Wo beginnt der Ausbau? Was muss bis zum Baubeginn noch erledigt werden? Wie sieht es mit dem Lärmschutz aus? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang mit dem viergleisigen Ausbau der S6 zwischen Frankfurt und Friedberg. Antworten darauf und jede Menge weitere hilfreiche Informationen erhalten Sie auf der Projekthomepage der Deutschen Bahn. Neben zahlreichen detaillierten Informationen bietet die Deutsche Bahn den Seitenbesuchern auch Planskizzen, interaktive Karten sowie Bilder und Videos an. Auch alle bislang erschienenen Presseberichte sind hier zu finden. Wer ab sofort immer aktuell informiert sein möchte, dem sei die Projekthomepage empfohlen.

Info DB Netze (Eigene Gleise für die S6, Baumaßnahmen der 1. Baustufe (Frankfurt West–Bad Vilbel)

 

Am Viadukt geht es weiter voran

Bauarbeiten zum Gleisausbau erfordern Verkehrsumlegungen

Die Bauarbeiten am Brückenwerk 52, in Bad Vilbel besser bekannt als „Viadukt“, zur Erweiterung der Gleise gehen weiter voran. In den kommenden Wochen werden hier Vorkehrungen zur Erweiterung des Brückenbauwerks getätigt. Diese erfordern Verkehrsumlegungen in verschiedenen Abschnitten. Los geht es nach Pfingsten, am Dienstag, dem 2. Juni. Im folgenden Text werden die einzelnen Abschnitte erläutert und die Verkehrsumlegungen dargestellt.

Abschnitt 1:
Aufgrund des Aufbaus eines Traggerüsts an der nördlichen Außenseite des Brückenbauwerks muss die nördliche Durchfahrt (die jetzige Abbiegespur von Kasseler auf Homburger Straße) für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Der Kraftfahrzeugverkehr wird dann beidseitig durch die südliche Durchfahrt geführt. Dies war bereits zu Beginn der Baumaßnahme am Viadukt der Fall. Die Fußgänger können die, für den Kraftfahrzeug gesperrte, nördliche Durchfahrt nutzen. Dieser Abschnitt und die entsprechende Verkehrsumlegung werden zwischen dem 2. Juni und dem 14. Juni vollzogen.

Abschnitt 2:
Der Mittelpfeiler des Viadukts wird ebenfalls mit einem Traggerüst versehen. In diesem Abschnitt können beide Durchfahrten für den Kraftfahrzeugverkehr genutzt werden. Die Fußgänger können dann innerhalb der nördlichen Durchfahrt auf dem angelegten Gehweg von der Kasseler zur Homburger Straße und umgekehrt laufen. Dieser Abschnitt mit der entsprechenden Verkehrsumlegung findet vom 15. Juni bis zum 4. Juli statt.

Abschnitt 3:
An der Außenwand der südlichen Durchfahrt wird ein Traggerüst angebracht. Dies erfordert, dass die südliche Durchfahrt für Kraftfahrzeuge etwas in Richtung des Mittelpfeilers rückt. Es sind auch in diesem Abschnitt aber beide Durchfahrten für den Kraftfahrzeugverkehr frei. Fußgänger können wie bei Abschnitt 2 die nördliche Durchfahrt nutzen. Dieser Abschnitt wird mit entsprechender Verkehrsführung vom 5. Juli bis zum 17. Juli andauern.

Abschnitt 4:
Dieser Abschnitt bedeutet den größten Einschnitt im Verkehr an dieser Stelle. Aufgrund der Anlieferung entsprechender Träger und des Einbaus dieser Träger, die die Basis zur Erweiterung des Brückenbauwerks darstellen, muss hier die Unterführung für den Verkehr komplett gesperrt werden. Sowohl Kraftfahrzeuge als auch Fußgänger sind angehalten das Viadukt großräumig zu umfahren/umgehen. Die Vollsperrung beginnt 18. Juli um 0 Uhr und endet am 21. Juli um 18 Uhr. 

Durch ein mit allen Beteiligten abgestimmtes Konzept ist der Brandschutz jederzeit sichergestellt.

Bad Vilbel, 26.05.2020
 

Im Februar 2020 wurde in Bad Vilbel mit den Arbeiten zur Herstellung der beiden geplanten Stützwände zwischen der Eisenbahnüberführung Homburger Straße und Niddabrücke begonnen:

 

 

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